Monaco Modern. Neue Stubenmusi

Musik-Forum München
Studio für Neue Musik
d#sonanzen. Tonkunst der Moderne in Bayern
«Monaco Modern»

Lisa Schöttl – Hackbrett
Sarah Luisa Wurmer – Zither
Veronika Schöttl – Viola

Werke von Michael Emanuel Bauer (UA), Max Beckschäfer, Dorothea Hofmann, Mark Pogolski, Abigél Varga, Leon Zmelty

Die Musiksammlung der Bayerischen Staatsbibliothek zählt hinsichtlich des Umfangs und der Qualität ihrer Bestände an Musikalien aller Epochen bis hin zu den neuesten internationalen Notenproduktionen, zu den weltweit führenden Musikbibliotheken. Ein wichtiger institutioneller Sammelauftrag gilt dabei den künstlerischen und biografischen Quellen von Komponistinnen und Komponisten und Musikschaffende aus Bayern.

Die Konzertreihe «d#sonanzen. Tonkunst der Moderne in Bayern» ist eine Kooperation der Bayerischen Staatsbibliothek mit dem Tonkünstlerverband Bayern e.V. und dem Tonkünstler München e.V.

Das sechste Konzert der Reihe trägt den Titel «Monaco Modern». Viola, Hackbrett und Zither begegnen sich darin solistisch sowie in wechselnden Duo- und Triobesetzungen. Der Begriff „Monaco“, liebevolle Bezeichnung Münchens als „nördlichste Stadt Italiens“, vereint nicht nur die Verortung der Komponierenden, sondern weckt auch eine Nostalgie für die Wurzeln von Zither und Hackbrett. Längst haben sich diese Instrumente in Bau, Spieltechnik und Repertoire weiterentwickelt und werden heute mit großem Forschergeist und klanglich erweitertem Spektrum bespielt.

Die Werke des Abends stammen von Komponierenden, die in München leben oder einen prägenden Lebensabschnitt hier verbracht haben. Abigél Varga und Leon Zmelty entstammen der neuesten Generation der Moritz-Eggert-Klasse an der Hochschule für Musik und Theater München, Max Beckschäfer wurde ebenfalls dort ausgebildet, Dorothea Hofmann und Mark Pogolski sind Professor:innen an der HMTM. Michael Emanuel Bauer, fest in der Münchner Szene verankert, steuert die Uraufführung des Abends bei, ein neues Werk für Zither solo.

Sarah Luisa Wurmer studiert aktuell noch im Master an der HMTM, weitere Aufenthalte führten sie an die mdw Wien und in die Mongolei. In ihrer Arbeit verbindet sie unterschiedliche Zitherformen mit Programmen zwischen Alter und Neuer Musik, wie es auch auf ihrem 2025 erschienen Debütalbum „intimacy“ zu hören ist. Lisa Schöttl ist seit 2025 Dozentin für Hackbrett an der HMTM und wurde für ihr musikalisches Schaffen mit dem Bayerischen Kunstförderpreis 2024 ausgezeichnet. Sie ist mit Alter und Neuer Musik aktiv und gastiert in namhaften Orchestern (u.a.  National Orchestra of Belgium, Münchner Symphoniker). Ihre Schwester Veronika Schöttl arbeitete als Bratschistin bei der Staatsphilharmonie Nürnberg (2023 – 2026), spielt nun in diversen Orchestern und beschäftigt sich freiberuflich u.a. mit Barock- und Weltmusik. Daneben vertieft sie ihre Ausbildung im Geigenbau.

Eintritt frei

Veranstalter: Bayerische Staatsbibliothek/Musiksammlung in Zusammenarbeit mit Tonkünstlerverband Bayern e.V. und Tonkünstler München e.V.

Anmeldung erforderlich unter veranstaltungen@bsb-muenchen.de

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